Tabakindustrie - Heß (Hess) Liste aller im Internet findbaren Fabriken, ehemalige und auch noch
tätige Betriebe. Diese Liste ist nur ein kleiner Ausschnitt sämtlicher Betriebe
und wird laufend aktualisiert. Fehlende Betriebe können auch beim Handelsregister
Register Portalnachgeschlagen werden. Ich bitte um Mithilfe
bei der Vervollständigung der Liste.
Legende
Schrift im Blau - existierende Betriebe Schrift in Gelb - ungesicherte Daten Schrift in Grün - Größe und Umfang der tabakverarbeitenden
Industrie Schrift in Rot - neuer oder aktualisierter Datensatz TaFa - Tabakfabrik (Rauch-,Schnupf- und/oder
Kautabaktabak und/oder Zigarren und/oder Cigaretten oder alles in einem Betrieb) ZiFa - Zigarrenfabrik (ausschließlich Herstellung
von Zigarren, Stumpen etc.) KaFa - Kautabakfabrik (ausschließlich Herstellung
von Kautabak, Priem, Stangen, Rollen etc.) CiFa - Cigarettenfabrik (ausschließlich Herstellung von
Cigaretten) SnuFa/Brafa - Schnupftabakfabrik/Brasiltabakfabrik
(ausschließlich Herstellung von Schnupftabak, Schmalzler etc.) Filialen/Größe der Belegschaft: bis 50 = 1, bis 100 = 2, bis 500
= 3, ab 500 = 4, ist der Versuch die Größe mittels Näherungswerten zu beschreiben Zulief - Zulieferer, Lieferant Handel - (Groß-)Händler, Vertrieb Bland, admin. Einheit - Bundesland oder administrative Einheit exist - Status des Betriebes, ob tätig oder bereits erloschen
Laden/Betrieb
Filialen
Größe
Art
PLZ
Ort
Bland, admin.
Einheit
exist
Land
Zigarrenfabrik
S. Heß (Hess), jüdisch, gegr. 1864
ja
2
ZiFa
54516
Wittlich
(Kreis Bernkastel-Wittlich)
Rheinland-Pfalz
nein
Deutschland
Zigarrenfabriken
S. Heß (Hess), Wittlich Filialen
in: Wittlich, Adenau, Boppard
ja
2
ZiFa
54516
Wittlich
(Kreis Bernkastel-Wittlich)
Rheinland-Pfalz
nein
Deutschland
Zigarrenfabrik
Fritz Heß (Hess), jüdisch, gegr. 1920
ja
2
ZiFa
54516
Wittlich
(Kreis Bernkastel-Wittlich)
Rheinland-Pfalz
nein
Deutschland
Tabakfabrik
Heß (Hess), jüdisch
ja
2
TaFa
54516
Wittlich
(Kreis Bernkastel-Wittlich)
Rheinland-Pfalz
nein
Deutschland
Weiterführende Quellen:
-> Google Suche
-> Google Bilder Suche
Tabakfabrik OR Zigarrenfabrik Hess, jüdisch, Wittlich
-> [click and jump]
Zigarrenfabrik
Hess, Wittlich
Wittlich.
Am 30. Mai 1891 in Wittlich geboren, hat Dr.Carl
Hess, Sohn des jüdischen ZigarrenfabrikantenGottfried
Hess, in Mainz als Bankdirektor Karriere gemacht. Doch wegen seiner jüdischen
Herkunft wurde ihm gekündigt. Über Umwege führte sein Weg nach New York, wo er am 12.
April 1953 starb. Q:https://m.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/entlassen-vertrieben-und-ausgepluendert_aid-4960620
Die
Zigarrenfabrik Fritz Hess
Das
Haus der heutigen Säubrenner-Apotheke gegenüber dem Parkplatz "Viehmarkt" war
für die Tabakbauern aus dem Wittlicher Tal eine wichtige Lieferadresse.Fritz Hesshatte dort seit 1920 seine Zigarrenfabrik.
Ursprünglich war diese Fabrik in der Oberstraße im Gebäude der alten Synagoge, die an
das Wohnhaus der Familie Hess angrenzte. Fritz Hess war ein in Wittlich sehr angesehener
Mann. Dies wird auch dadurch deutlich, daß er in den 20er Jahren gemeinsam mit zwei
anderen jüdischen Wittlicher Bürgern in den Stadtrat gewählt wurde.
Fritz Hess starb 1925, seine Frau Rosa 1930. Beide sind auf dem Wittlicher Judenfriedhof
begraben. Q:https://kulturamt.wittlich.de/kultursparten/bildende-kunst/synagoge/juedische-vergangenheit.html
20jähriges
Jubiläum der ZigarrenfabrikS.
Heß(1884)
Wittlich
Israelit 26061884.jpg (154182 Byte)Artikel aus der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 26. Juni 1884: "Wittlich, 17. Juni (1884). Am verflossenen Sonntag bereitete der
hiesigeZigarrenfabrikant S. Heß
(Israelit)seinen Arbeitern ein
schönes Fest zum Andenken an die vor 20 Jahren stattgefundene Gründung seiner Fabrik. Um
3 Uhr Nachmittags versammelte sich das Fabrikpersonal, ca. 90 Personen, vor dem Wohnhause
des Fabrikherrn und zog alsdann unter Voranmarsch der hiesigen Stadtkapelle mit klingendem
Spiele zu den sogenannten Steinbrüchen, woselbst die Angehörigen der Arbeiter den Zug
bereits erwarteten, Dort hielt Herr Heß eine kleine Ansprache, in welcher er den Zweck
des Festes auseinander setzte, von den Pflichten des Arbeitgebers und Arbeitnehmers sprach
und mit Freuden des bisherigen friedlichen Zusammenseins gedachte. Er hoffe auch, dass
dieses in Zukunft der Fall sein werde, versprach das Seinige dazu beizutragen und bat die
Arbeiter, ihn dabei zu unterstützen. Zuletzt bedauerte er, dass wegen der allzu großen
Entfernung seine Arbeiter in Adenau und Boppard nicht teilnehmen könnten und schloss mit
einem Hoch auf seine sämtlichen Arbeiter. Hierauf wurden Speisen und Getränke
verabreicht und dann wechselten Gesang- und Musikvorträge miteinander ab. Um 8 Uhr wurde
die Rückreise angetreten. Die Fröhlichen durchzogen mit frischen Waldesgrün bekränkt,
die Stadt zu der Bierbrauerei Elsen, wo Herr He0ß ein schönes Abendessen hatte anrichten
lassen. Unter den Klängen der Musik und in voller Heiterkeit wurde dasselbe eingenommen.
Der älteste Arbeiter sprach Herrn Heß im Namen sämtlicher seinen tiefgefühlten Dank
aus und überreichte der Principalin ein prachtvolle Blumenbouquet. Ein Tänzchen beendete
den Abend. Das Fest nahm überhaupt einen schönen Verlauf und legte Zeugnis ab von dem
guten Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer." Q:http://www.alemannia-judaica.de/wittlich_synagoge.htm
FabrikantFritz
Heßwird in den Stadtrat gewählt (1900)
Wittlich.
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Dezember 1900: "Wittlich.
Hier wurde vor einigen Tagen der Zigarrenfabrikant HerrFritz
Heßzum Mitgliede des Stadtrates
gewählt. Es ist dies in unserer Stadt der erste Fall, dass ein jüdischer Bürger zu
diesem Ehrenposten gelangt und gewiss zum größten Teile auf die allgemeine Beliebtheit
und Achtung zurückzuführen, deren sich der betreffende Herr nicht nur bei seinen
zahlreichen Arbeitern, sondern auch bei allen Schichten der hiesigen Bevölkerung
erfreut." Q:http://www.alemannia-judaica.de/wittlich_synagoge.htm
->
Erklärung:
Ich sammle vorrangig Informationen zu Betrieben aus Deutschland und dem restlichen
Europa. Ich bin auch an Informationen zu Betrieben aus aller Welt interessiert. Dabei
möchte ich etwas erfahren über die Geschichte, den Werdegang und wirtschaftliche Daten.
Inbesondere möchte ich darstellen welche Betriebe den wirtschaflichen
Konzentrationsprozess überlebten bzw. welche Betriebe durch die Konzentration
übernommen wurden. Diese Angaben sammle ich dann auf der Seite "Steckbriefe" und werden entsprechend dem Erkenntnisstand
aktualisiert. Die Daten der Betriebe werden hier geografisch sortiert von Nord nach Süd
und von West nach Ost.
Ich bin kein Sammler von Dosen, Schachteln und sonstigen Gegenständen
(Sammelobjekten), die die Existenz von ehemaligen Betrieben belegen. Doch die
Informationen, die Sammler von diesen Gegenständen haben wie die Firmendaten, Logos,
Schriftzüge, Embleme, Banderolennummern (die Herstellernummer auf den Steuerzeichen),
Orts- und Zeitangaben sind für mich interessant.
MKR [mf]
Mein kleiner Rauchsalon
von Matthias Flachmann
aus Duisburg
Fragen, Anregungen und
Kontaktaufnahme bitte über das Forum