MKR [mf] - Tabakindustrie - Haschke
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Tabakindustrie - Haschke
Liste aller im Internet findbaren Fabriken, ehemalige und auch noch tätige Betriebe.
Diese Liste ist nur ein kleiner Ausschnitt sämtlicher Betriebe und wird laufend aktualisiert. Fehlende Betriebe können auch beim Handelsregister Register Portal nachgeschlagen werden. Ich bitte um Mithilfe bei der Vervollständigung der Liste.

Legende

Schrift im Blau - existierende Betriebe
Schrift in Gelb - ungesicherte Daten

Schrift in Grün - Größe und Umfang der tabakverarbeitenden Industrie
Schrift in Rot - neuer oder aktualisierter Datensatz
TaFa - Tabakfabrik (Rauch-,Schnupf- und/oder Kautabaktabak und/oder Zigarren und/oder Cigaretten oder alles in einem Betrieb)
ZiFa - Zigarrenfabrik (ausschließlich Herstellung von Zigarren, Stumpen etc.)
KaFa - Kautabakfabrik (ausschließlich Herstellung von Kautabak, Priem, Stangen, Rollen etc.)
CiFa - Cigarettenfabrik (ausschließlich Herstellung von Cigaretten)
SnuFa/Brafa - Schnupftabakfabrik/Brasiltabakfabrik (ausschließlich Herstellung von Schnupftabak, Schmalzler etc.)
Filialen/Größe der Belegschaft: bis 50 = 1, bis 100 = 2, bis 500 = 3, ab 500 = 4, ist der Versuch die Größe mittels Näherungswerten zu beschreiben
Zulief - Zulieferer, Lieferant
Handel - (Groß-)Händler, Vertrieb
Bland, admin. Einheit - Bundesland oder administrative Einheit
exist - Status des Betriebes, ob tätig oder bereits erloschen
 

Laden/Betrieb

Filialen

Größe

Art

PLZ

Ort

Bland, admin. Einheit

exist

Land

Zigarrenfabriken Hugo Haschke, Stammhaus in  Leipzig, gegr. 1903, Zweigbetriebe in Frankenberg, Leisnig, Schöneck, Oederan

ja

2

ZiFa

04000

Leipzig

Sachsen

nein

Deutschland

Zigarrenfabriken Hugo Haschke aus Leipzig, Zweigbetrieb (in Frankenberg) seit 1905, bis 1935

ja

2

ZiFa

09600

Frankenberg

Sachsen

nein

Deutschland

Zigarrenfabriken Hugo Haschke aus Leipzig, hier Filiale, gegr. 1919

ja

2

ZiFa

04703 Leisnig

Sachsen

nein

Deutschland

Zigarrenfabriken Hugo Haschke aus Leipzig, hier Filiale, gegr. 1921

ja

2

ZiFa

08261

Schöneck (Vogtl.)

Sachsen

nein

Deutschland

Zigarrenfabriken Hugo Haschke aus Leipzig, hier Filiale, gegr. 1912
-> Oederan in alten Ansichten
-> [Click and Jump] (Sicherung)

ja

2

ZiFa

09569 Oederan

Sachsen

nein

Deutschland

Weiterführende Quellen:
-> Google Suche
-> Google Bilder Suche

Zigarrenindustrie in Frankenberg/Sachsen
-> http://187469.homepagemodules.de/t41f4-Zigarrenfabriken-Marken-in-Frankenberg-Sa.html

Drei Jahre nach dem Ersten Weltkrieg siedelte sich auch einer der großen deutschen Zigarrenbarone in Schöneck an. Kommerzienrat Hugo Haschke, ..., hatte 1891 in Schlesien mit
der Zigarrenherstellung begonnen und 1903 in Leipzig und weiteren sechs sächsischen Städten Zweigwerke gegründet. Nach dem Tod des Seniors erweiterte dessen Sohn und Nachfolger Carl Haschke das Filialnetz um Leisnig (1919) und Schöneck (1921). ...

Der bemerkenswerteste Vertreter der Schönecker Zigarrenzunft in den 1930er/40er Jahren war Alwin Otto Baumann. Als ehemaliger Angestellter hatte er sich 1936 mit seiner „Vogtländischen Zigarrenfabrik Baumann & Sohn“ selbstständig gemacht. Binnen zweier Jahre wuchs das Unternehmen auf 92 Mitarbeitern und einen Jahresausstoß von über fünf Millionen Zigarren. Bei Kriegsende 1945 war Baumann die Nummer eins unter den vogtländischen Zigarrenmachern.


Die drei großen Schönecker Tabakwaren-Betriebe, Baumann, Haschke und Stets, wurden 1946 enteignet, verstaatlicht und bis 1952 in die „VEB Leisniger Zigarrenfabrik“, aus der die legendäre Marke „Jagdkammer“ stammt, eingegliedert. Das Zweigwerk in Schöneck hatte 300 Mitarbeiter. 1960 und noch einmal 1968 wechselte die Trägerschaft erneut, zuletzt gehörte der Schönecker Betriebsteil dem „VEB Werkfleiß Lobenstein“ an.
Q: https://www.vogtlandmonat.de/VM_PDF/1712_VM.pdf
Q: [click and jump]

Haschke, Collenbusch, Schöttler, Reichenbach
65. Neben der Textilindustrie hatte sich in Oederan ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch die Zigarrenindustrie herausgebildet. Die Leipziger Firma Hugo Haschke eröffnete 1912 in der Hainichener Straße 35 einen Zweigbetrieb. Haschke hatte zeitweise über sechzig Beschäftigte, Über 50 Prozent waren Frauen. Weitere bedeutende Zigarrenfabriken waren unter anderem die von Adolf Reichenbach in der Poststraße, die von Collenbusch, die sich vor Haschke in der Hainichener Straße 35 befand, Just in der Frankenberger Straße 1 ('3 Schwanen'), Schöttler in der Badgasse 6 und verschiedene Zigarrenfabriken in der Chemnitzer Straße 17. Die meisten größeren Fabriken waren Filialen, deren Stammwerke sich in Städten wie Döbeln, Leipzig und Dresden befanden. 
Q: https://www.europese-bibliotheek.nl/de/Bucher/Oederan_in_alten_Ansichten/100-127100/Artikel/7

Erklärung:
Ich sammle vorrangig  Informationen zu Betrieben aus Deutschland und dem restlichen Europa. Ich bin auch an Informationen zu Betrieben aus aller Welt interessiert. Dabei möchte ich etwas erfahren über die Geschichte, den Werdegang und wirtschaftliche Daten. Inbesondere möchte ich darstellen welche Betriebe den wirtschaflichen Konzentrationsprozess überlebten bzw. welche  Betriebe durch die Konzentration übernommen wurden. Diese Angaben sammle ich dann auf der Seite "Steckbriefe" und werden entsprechend dem Erkenntnisstand aktualisiert. Die Daten der Betriebe werden hier geografisch sortiert von Nord nach Süd und von West nach Ost.


Ich bin kein Sammler von Dosen, Schachteln und sonstigen Gegenständen (Sammelobjekten), die die Existenz von ehemaligen Betrieben belegen. Doch die Informationen, die Sammler von diesen Gegenständen haben wie die Firmendaten, Logos, Schriftzüge, Embleme, Banderolennummern (die Herstellernummer auf den Steuerzeichen), Orts- und Zeitangaben sind für mich interessant.
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Mein kleiner Rauchsalon
von Matthias Flachmann
aus Duisburg
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