Stadt Waldheim Liste aller im Internet findbaren Fabriken, ehemalige und auch noch
tätige Betriebe. Diese Liste ist nur ein kleiner Ausschnitt sämtlicher Betriebe
und wird laufend aktualisiert. Fehlende Betriebe können auch beim Handelsregister
Register Portalnachgeschlagen werden. Ich bitte um Mithilfe
bei der Vervollständigung der Liste.
Legende
Schrift im Blau - existierende Betriebe Schrift in Gelb - ungesicherte Daten Schrift in Grün - Größe und Umfang der tabakverarbeitenden
Industrie Schrift in Rot - neuer oder aktualisierter Datensatz TaFa - Tabakfabrik (Rauch-,Schnupf- und/oder
Kautabaktabak und/oder Zigarren und/oder Cigaretten oder alles in einem Betrieb) ZiFa - Zigarrenfabrik (ausschließlich Herstellung
von Zigarren, Stumpen etc.) KaFa - Kautabakfabrik (ausschließlich Herstellung
von Kautabak, Priem, Stangen, Rollen etc.) CiFa - Cigarettenfabrik (ausschließlich Herstellung von
Cigaretten) SnuFa/Brafa - Schnupftabakfabrik/Brasiltabakfabrik
(ausschließlich Herstellung von Schnupftabak, Schmalzler etc.) Filialen/Größe der Belegschaft: bis 50 = 1, bis 100 = 2, bis 500
= 3, ab 500 = 4, ist der Versuch die Größe mittels Näherungswerten zu beschreiben Zulief - Zulieferer, Lieferant Handel - (Groß-)Händler, Vertrieb Bland, admin. Einheit - Bundesland oder administrative Einheit exist - Status des Betriebes, ob tätig oder bereits erloschen
Laden/Betrieb
Filialen
Größe
Art
PLZ
Ort
Bland, admin.
Einheit
exist
Land
Zigarrenfabrik
Adolph Weissker, gegr. 1838
[...]
1
ZiFa
04736
Waldheim, Lkr.
Mittelsachsen
Sachsen
nein
Deutschland
Zigarrenfabrik E.
Tännert, auch Zigarrenpressen/Wickelformen
[...]
1
ZiFa
04736
Waldheim, Lkr.
Mittelsachsen
Sachsen
nein
Deutschland
Heinrich Robert
Bergmann Zigarrenfabrik, seit 18.Juli 1855
1827 soll der Leipziger Kaufmann Wilhelm Thost in der Waldheimer Strafanstalt
die erste Zigarrenfabrik eingerichtet haben. Einige Jahre später kam als Teilhaber der
Kommerzienrat Konrad Adolph Weißker (7. Juni 1810 23. Februar 1881) in die Firma,
der ab 1838 außerhalb der Anstalt Arbeiter zur Herstellung
von Zigarren anlernte. Somit war er der Gründer der freien
Zigarrenindustrie.
Adolph Weißker gilt seit spätestens 1856 auch als Gründer der Waldheimer
Zigarren-Haus-Industrie, heute würde man es Heimarbeit nennen.
Auch die Firmen in Waldheim
- C. A. Döring (1848)
- C. F. Günther (1852) und
- Br. Fritsch (1854)
- Adolph Weißker
- Altmann (1858 als Firma Riehle & Co. gegründet)
- Pause & Leonhardt (1878) oder
- Küchenmeister
Waldheims Zigarrenindustrie dehnte sich in ihrer Hochzeit auf Nachbarortschaften wie
Hartha, Geringswalde, Mittweida, Döbeln, Frankenberg und ab Mitte der 1930er-Jahre nach
Rochlitz aus. Ihr jähes Ende fand sie mit der staatlich angeordneten Gesamtverlagerung
der Tabakproduktion von Zigarren nach Thüringen zum Ende der 1960er-Jahre.[3]
Q: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Waldheim
Fest in der Zschopaustadt verankert ist die Zigarrenindustrie. 1827 begann der
Leipziger Kaufmann Wilhelm Thost damit in der Strafanstalt. Adolph Weißker
löste den Betrieb schließlich heraus, zog ab 1838 freie Arbeiter hinzu und begründete
damit die unabhängige Zigarrenproduktion in Waldheim. Zu Weißkers Tod im Jahr
1881 war ein fünftel der Waldheimer Bevölkerung in der Tabakproduktion tätig,
unterstreicht Treppschuh. Auch Heinrich Robert Bergmann machte sich in
dieser Branche mit seiner Stumpenproduktion einen Namen. Als letzter tabakverarbeitender
Betrieb in der Zschopaustadt produzierte Bergmann als VEB im Jahr 1980
noch 55 Millionen Stumpen.
Q: http://m.lvz.de/amp/news/Region/Doebeln/Volldampf-im-Waldheimer-Stadt-und-Museumshaus
Weiterführende Quellen:
-> Google Suche
-> Google Bilder Suche
Tabak- und Zigarrenfabrikation
In Leipzig, Dresden, Chemnitz, Waldheim, Zwickau, Zittau, Wurzen, Unterwiesenthal
Nach: Manufaktur - und Fabrikindustrie im Königreich Sachen, von Friedrich Georg Wieck,
1845
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Kopien überlassen von Hr. Albrecht Bergmann, Waldheim
Erklärung:
Ich sammle vorrangig Informationen zu Betrieben aus Deutschland und dem restlichen
Europa. Ich bin auch an Informationen zu Betrieben aus aller Welt interessiert. Dabei
möchte ich etwas erfahren über die Geschichte, den Werdegang und wirtschaftliche Daten.
Inbesondere möchte ich darstellen welche Betriebe den wirtschaflichen
Konzentrationsprozess überlebten bzw. welche Betriebe durch die Konzentration
übernommen wurden. Diese Angaben sammle ich dann auf der Seite "Steckbriefe" und werden entsprechend dem Erkenntnisstand
aktualisiert. Die Daten der Betriebe werden hier geografisch sortiert von Nord nach Süd
und von West nach Ost.
Ich bin kein Sammler von Dosen, Schachteln und sonstigen Gegenständen
(Sammelobjekten), die die Existenz von ehemaligen Betrieben belegen. Doch die
Informationen, die Sammler von diesen Gegenständen haben wie die Firmendaten, Logos,
Schriftzüge, Embleme, Banderolennummern (die Herstellernummer auf den Steuerzeichen),
Orts- und Zeitangaben sind für mich interessant.
MKR [mf]
Mein kleiner Rauchsalon
von Matthias Flachmann
aus Duisburg
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